WordPress Meetup Düsseldorf

WordPress Meetup Tag Düsseldorf 2018

Zu unserem Düsseldorfer Meetup Day hatten sich ca. 100 Teilnehmer eingefunden. Sponsor war, wie schon im letzten Jahr, unsere liebe Content Agentur Newcast, die auch die Räumlichkeiten stellte.

In diesem Jahr gab es ein neues Konzept: Vormittags fanden wie im letzten Jahr zwei Tracks statt, Anfänger (A) und Fortgeschritten (B), an denen man nach Belieben teilnehmen konnte. Gegen 12 Uhr wurde Mittag gegessen und am Nachmittag gab es zehn Themen-Tische, an denen man gemeinsam mit anderen Teilnehmern zu dem entsprechenden Thema geführt diskutieren konnte.

Ich war als Pate am Tisch WooCommerce verpflichtet worden, da ich seit längerem diverse Online-Shops betreue, unter anderem den von Baby Kochs. Das macht auch deswegen Sinn, da ich als Datenverarbeitungkaufmann halb Kaufmann und halb Datenverarbeiter mit Hang zum Datenschutzbeauftragten bin. Damit deckt mein Fachwissen viel von dem ab, was man heutzutage für solides eCommerce braucht.

WordPress Meetup Day Tables

Die Tracks am Vormittag

Im ersten Track wurden hauptsächlich den Anfängern ein Überblick über das Wer, Wie, Was von WordPress gegeben. Es wurde in insgesamt drei kurzen Vorträgen erklärt

  • Wer oder was ist WordPress und was kann man damit machen?
  • Wie fängt man ein WordPress Projekt von Null an?
  • Was kommt im nächsten Jahr mit WordPress auf uns zu?
Monika Elsbroek

Schöne Themen nicht nur für WordPress-Anfänger. Aber da ich nicht überall gleichzeitig sein kann, entschied ich mich dafür, Track B mitzumachen.

Der zweite Track richtete sich vor allem an Fortgeschrittene bzw. Entwickler denn es ging um individuelle Entwicklungsumgebungen und Strategien mit den Themen

  • Vorstellung der Teilnehmer-Workflows
  • IDEs, Container wie Docker und ähnliche Tools
  • Versionskontrolle und Deployment
Peter Sentner

Jap, das war genau das Richtige für mich, da ich mit meiner WordPress-Deployment-Pipeline noch nicht zufrieden bin. Wenn Änderungen an Kundeninstallation durchzuführen sind, geschieht das in der Regel durch Spiegeln der Installation aus dem Produktivbereich auf einen Entwicklungsbereich (NAS im Büro). Nach der Programmierung von Änderungen werden die Aktualisierungen dann vorsichtig von Hand veröffentlicht. Das ginge flüssiger mittels Containerisierung (Docker) oder Versionierung (Git), die ich sowieso bereits verwende, und Veröffentlichungs-Verfahren von Überarbeitungen per Pull (Cron-Job auf Kundenserver) oder Push. Das macht, zumindest für grössere Projekte, Sinn.

Mittagessen

Beim Mitagessen gab es dann Gelegenheit sich bei vegetarischen Amuse-Gueules auszutauschen und kennenzulernen. Super lecker, nette Gespräche und etwas Bewegung. Bereit für den Rest des Tages!

Resi Lecker Catering
Resi Lecker Catering

Die Tische am Nachmittag

Am Nachmittag ging es dann an die praktische Umsetzung. Konzeptionell gewagt und nur durchführbar mit ordentlich Platz und Expertise-Personal.

zehn Tische sollt ihr sein zu unterschiedlichen Themen, auf dass ein jedwedes Unterfangen diskutiert werden möge

Wir Paten besetzten unsere Tische zu den unterschiedlichen Themen um den Teilnehmern Anlaufstellen für ihre spezifischen Belange zu bieten. Die Tische waren, je nach Thema, mit verschiedenfarbigen Ballons gekennzeichnet.

Alle 30 Minuten ertönte ein Gong, der die Teilnehmer daran erinnerte, dass es auch noch andere Tische gab. Das brachte Bewegung in die Konstellationen. An unserem WooCommerce-Tisch, den ich mit Manja von Kandatsu betreute, war es nicht übermässig voll. Dadurch hatten wir Gelegenheit, besondere Themen ausführlich zu diskutieren. Beispielsweise die Frage nach separaten Preisen für einzelne Kunden auf Produktebene beschäftigte uns länger. Dafür gibt es zwar das Userspecific Pricing Plugin, aber man darf natürlich auch den Aufwand nicht unterschätzen, den individuelle Preise von 200 Produkten bei 50 Kunden machen. Das wären bereits 10.000 individuelle Produkt/Kunde-Kombinationen, was man berücksichtige sollte.

Peter Senter Docker

Später hatte ich noch Gelegenheit, mit Peter über den Einsatz von Docker zu diskutieren, da er hierbei bereits viel Erfahrung im Rahmen von Deployment Pipelines sammeln konnte.

Ich hatte mir viel von der Idee versprochen, Änderungen an Kundenprojekten direkt im Container durchzuführen und diesen dann im Anschluss in die Produktiv-Umgebung zu schmeissen. Leider ist Containerization auch nicht das universelle Allheilmittel. Meine Enttäuschung lässt sich erahnen :)

Schlussworte

Zum Abschluss der Veranstaltung berichtete ein Pate je Tisch von seinen Erfahrungen und den Herausragenden erlebnissen zu seinem Thema während der Veranstaltung.

Simone Sarodnick
SEO | Simone Sarodnick
Relaunchberatung | Stefan Schmidt
Christian Behrends
WooCommerce | Christian Behrends

Durch diese kurze Zusammenfassung konnte jeder Teilnehmer noch von den vielen Themen profitieren. Auch dann, wenn man es nicht geschafft hatte jeden Tisch zu besuchen. Ich war anfangs skeptisch, ob dieses Format der vielen Tische und Themen nicht zu viel Chaos und Verwirrung stiften würde. Im Nachhinein bin ich aber überzeugt, dass man durch das vielschichtige und flexible Angbot jedem Teilnehmer seinen massgeschneiderten Meetup-Day anbieten konnte.

So toll es ist, die Themen und Diskussionen inklusive Verweildauer exakt den eigenen Bedürfnisse anpassen zu können, so „teuer“ in Bezug auf Manpower (und Womanpower) ist das natürlich auch. Ausreichend Personen werden benötigt, deren Expertise alle Themen abdeckt und die bereit sind, einen Samstag für das Event zu opfern. Dass wir diese Personen mit unserer Community problemlos stellen können, spricht sehr für die Qualität und den Zusammenhalt als Gruppe.

Organisatoren und freiwillige Helfer haben das diskussionsanregende Mentoring, das wir uns vorgenommen hatten, super hinbekommen. Ganz dickes DANKE allen Beteiligten und Besuchern. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr, und die vielen abendlichen Meetups zwischendrin.

1 Kommentar zu „WordPress Meetup Tag Düsseldorf 2018“

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